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Reichert, 1961. Tharandter Wald und Umgebung von Tharandt

tags: reichert, exkursionsführer, tharandter wald
interner Exkursionsführer der TU Bergakademie Freiberg
interner Exkursionsführer der TU Bergakademie Freiberg
Hans Reichert, 1961. Tharandter Wald und Umgebung von Tharandt. Exkursionstagebuch Nr. 3. (Bergakademie Freiberg, Hauptabteilung Fernstudium) Freiberg: 1–54.

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Abstract

1.3 Das Cenoman im Tharandter Gebiet

In der Unteren Kreide war die Landoberfläche bei einem subtropischen Klima im Tharandter Gebiet tiefgründig roterdig verwittert. Die Auflagerungsfläche für die Sedimente der Oberen Kreide war flachwellig und bestand größtenteils aus Freiberger Graugneis und dem Tharandter Porphyr (Abb. 4 bis 6).

Vor der Transgression der marinen Oberen Kreide, von der hier nur das Cenoman vertreten ist, kam es in flachen Depressionen zur Ablagerung von terrestrischen bzw. fluviatil-limnischen Schichten. Sie werden als Stufe der Crednerien bezeichnet und sind fast ausschließlich auf das Gebiet von Niederschöna bis Dippoldiswalde beschränkt.

1.3.2 Marines Cenoman

Das marine Cenoman (cls) beginnt bei Niederschöna mit einem wenige Zentimeter mächtigen Transgressionskonglomerat, das in einen feinkörnigen Quadersandstein, den Unterquader, übergeht, Beide bilden die Stufe des Inoceramus pictus (Abb. 10) oder der Neithea aequicostata (Abb. 11). Außer diesen Leitfossilien finden sich Pecten asper, Lopha (Alectryonia) carinata (Abb. 12), Cylindrites (Spongites) saxonicus, Serpula-Röhren und die oft bankweise auftretende Exogyra columba’ (Abb. 13). Nach der Lopha carinata wurde der Unterquader früher auch als Unterstufe der Carinatenschichten bezeichnet. Bei Grillenburg ist der Unterquader durch ein grobes Konglomerat vertreten, das aus Porphyr- und Sandsteingeröllen besteht und das Hangende der oberen genannten Werksteinbank bildet (s. Abb. 9).

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